Platz 3 in A beim Biergarten mixte

3. Oktober 2019 Aus Von Eva

Wer die Wahl hat, hat die Qual: Am 3. Oktober finden überall interessante Turniere statt. Viele von uns sind, glaube ich, nach Flörsheim-Dalsheim gefahren, so dass wir hier vermutlich auch noch einen Bericht bekommen. Wir, Dagi mit Peter P., Steffen mit Annemie sowie Jörn und ich hatten uns für das Mixte-Biergartenturnier der PSG Rüsselsheim entschieden. Ich finde den Platz im Ostpark immer wieder spannend, viele verschiedene Böden und nichts für Kullereien oder Raffelschüsse.

Peter meinte, dass zu ihren Turniererfolgen nicht viel zu sagen sei, und Steffen (meines Wissens in C?) habe ich zu ihrem Spiel nicht mehr interviewen können. Aber da Annemie sehr früh gegangen ist, war das wohl auch nicht so prickelnd, was bei dem Wetter – saukalt und immer wieder kurze Regenschauer – auch nicht so verwunderlich ist. Ich hatte glücklicherweise schon meine Skiunterwäsche und Armstulpen an, es war die meiste Zeit winterlich.

Jörn und ich hatten ein tolles Turnier: Nach 2 gewonnenen Spielen kam die A-Barrage, die wir nach einigen Minuten mit einem Fanny beendeten. Und dann wurde es hochkarätig: Unsere nächsten Gegner waren Hussein Assane und Gaby Kurz. Es war unser längstes Spiel (und mein „blutigstes“ – die hoch gespannten Schnüre…). Alle warteten schon auf uns, aber nach ca. 2,5 Stunden hatten wir es geschafft und konnten mit 13:11 ins Viertelfinale weiterziehen.
Dort erwarteten uns die Heidelberger Christian Groß (ehemals DPV-Sportwart) und Heide Loebers, ständiger „Gast“ bei den Frauen-DMs und in diesem Jahr z. B. wieder auf Platz 5. Taktisch waren die beiden sehr gut aufgestellt bis zur letzten oder vorletzten Aufnahme, wo sie ihre gut davor liegenden Kugeln reindrücken hätten können statt zu schießen. So konnten wir auch diese Partie für uns entscheiden (13:8 oder 9).
Jetzt also das A-Halbfinale, gegen Jenny Reichert und Uwe Annel, die gerade Loic Elitog und Natascha Sieling besiegt hatten. Auch diese Spieler aus Horb – Bundesliga – sind ja keine Unbekannten. Sie haben z. B. letztes Jahr zusammen mit Daniel Reichert den Grand Prix Viernheim und die Hessische Landesmeisterschaft gewonnen und waren in diesem Jahr immerhin auf Platz 3. Okay, aber das machte uns erst mal keine Sorgen. Das Spiel war kein Glanz-, sondern eher ein Eichhörnchen-Spiel, 1 Punkt hier, 2 da … es zog sich und das Flutlicht wurde schon eingeschaltet. Aber wir waren immer ungefähr gleichauf. Tja, und dann habe ich es beim Stand 8:9 vermasselt: Durch nagenden Ärger über ein Ereignis, das gar nichts mit dem Spiel zu tun hatte, habe ich mich komplett aus dem Spiel genommen. Jörn hat versucht, mich wieder runterzuholen, aber erfolglos. Und so habe ich nur noch Schrott gelegt. Saublöd, wir hätten es schaffen können.

Aber gut, A-Halbfinale bei diesen Gegnerteams ist wirklich kein Grund zum Klagen und die meiste Zeit waren wir beide ruhig, ausgeglichen und konzentriert (na gut, ab und zu J-Brunftschreie dazwischen) – ein tolles Turnier wie gesagt.
Und was gibt es aus FlöDa zu berichten?